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Die Gefahr der Angst des Reiters

Mentaltraining hilft die Angst zu überwinden

Das Hauptproblem, dass wir in unseren Kursen und Einzelstunden beobachten, ist die Angst des Reiters. Angst und daraus resultierende Hektik im Umgang mit dem Pferd sind die Grundlagen für den größten Teil der Probleme, die wir beobachten. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob der Reiter schon lange Jahre reitet oder sogar schon Turniererfahrung hat. Die unüberwundene Angst kann man bei vielen beobachten.

Woher kommt diese Angst ? Vieleicht daher, dass sich der Mensch nicht vorstellen kann, dass ein so großes Tier folgsam wie ein Lämmchen ist, wenn ich mich als Leittier zu erkennen gebe.  Obwohl dies nur natürlich ist. Das Pferd ist ein Herdentier es muss so reagieren. Oft wird auch die Reaktion auf körperliche Überforderung und mangelnde Reitkunst des Reiters, als Auflehnung bewertet. Dies ist natürlich falsch, aber da der Mensch auf bewährte und einstudierte Verhaltensmuster zurückgreift ist es Ihm nicht möglich situationsgerecht zu reagieren. Dies muss trainiert werden.

Erst wenn der Reiter nicht mehr denken muss bei der Handlung, kann er automatisch richtig reagieren. Dies bewirkt einen positiven Kreislauf zwischen Pferd und Reiter.

Reiten und die Bewältigung von Angst in gewissen Situationen muss trainiert werden.

Das Pferd mit Gewalt und Zwang beherrschen zu wollen ist dagegen falsch und auf lange Sicht nicht erfolgreich.

Thomas Gross

Workshop Die Grundlagen des Mentalen Reitens

Am 11.07.09 findet wieder ein Grundlagenseminar zum Thema Mentales Reiten statt.

 

Die Grundlagen des HORSESPIRIT TRAINING

 

Dauer 5 Stunden

Kosten Euro 65.-

 

Ort: Rechtmehring (zwischen Wasserburg am Inn und Haag in Obb.)

 

Themen:

 

Die Themen:

 

Was ist mentales Reiten

Sei Pferd ( Grundlagen für den richtigen Umgang mit Pferden)

welcher Reitertyp bin ich

welches Pferd passt zu mir.

 

 www.horsespirit-training.com

 

Anmeldung und Informationen unter:

office@horsespirit-training.com

oder 0170/5795526

So macht man Olympiasieger! Frau Werth macht es vor


So macht man Olympiasieger!

 

Hintergrund:

 

Nach dem Doping-Fall ihres Nachwuchspferdes Whisper hat Isabell Werth reagiert und die Zusammenarbeit mit ihrem Schweizer Tierarzt Hans Stihl beendet. Stand heute in der Presse zu lesen. Frau Werth hatte zugelassen, dass ihrem Pferd Flupehnazin verabreicht wurde, angeblich, weil Ihr Pferd Whisper , stehend auf 3 Beinen ( beim Hufbeschlagen) Koordiantionsprobleme hatte. Heute trennte Sie sich von Ihrem Tierarzt und kann bei Ihrer Sperre auf Strafmilderung hoffen. Sie trennte sich aber nicht von Ihrem Tierarzt, weil der ohne Ihr Wissen Fluphenazin verabreichte. Nein, nur weil er die Abbauzeit im Körper des Tieres falsch berechnete.

 

Fluphenazin stammt aber nicht aus der Tiermedizin, sondern wurde für Menschen entwickelt. Und wie „tierlieb“ muss man eigentlich sein um mit Pferden solche Medikamentenexperimente zu machen. Urteilen Sie selbst:

 

 

 

Hintergrund des Medikamentes ( laut www.medikamente.onmmeda.de)

 

Fluphenazin wird bei akuten psychotischen Störungen mit Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Denkstörungen, Denkzerfahrenheit sowie Persönlichkeitsstörungen eingesetzt. Ebenfalls kann es bei Störungen im willkürlichen Bewegungsablauf mit Bewegungsstarre oder auch psychomotorischen Erregungszuständen verabreicht werden. Fluphenazin normalisiert weiterhin krankhaft gesteigerte Stimmungszustände.

 

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

 

    * Psychosen reduzieren

    * Denkzerfahrenheit beheben

    * Denkstörungen normalisieren

    * Persönlichkeitsstörungen reduzieren

    * Halluzinationen mildern

    * Wahnvorstellungen lindern

    * Bewegungsstarre abbauen

    * psychomotorische Erregungszustände normalisieren

    * Symptome bei chronisch schizophrenen Psychosen unterdrücken

    * einem wiederholten Auftreten von schizophrenen Phasen entgegenwirken

    * Rückfälle von Psychosen ohne organische Ursache vermeiden

    * krankhaft gesteigerte Stimmungszustände normalisieren

 

Gegenanzeigen

 

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Fluphenazin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern.

Wann darf Fluphenazin nicht verwendet

werden?

 

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Fluphenazin und anderen Neuroleptika (insbesondere gegen Phenothiazine) sollte keine Behandlung mit diesem Wirkstoff erfolgen.

 

Bei schweren und akuten Lebererkrankungen, bei Bewusstseinsstörungen aufgrund einer Ursache im Gehirn, bei größeren Blutzell- oder Knochenmarksschädigungen und auch bei akuten Vergiftungen durch Schmerzmittel, Schlafmittel, Psychopharmaka oder Alkohol darf Fluphenazin nicht verabreicht werden.

 

Der Einsatz ist ebenso bei Verdacht auf neurologische Hirnschäden, bei schweren Depressionen, Komazuständen sowie bei Kindern unter 12 Jahren verboten. Zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Fluphenazin bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Studien vor.

 

Eine strenge ärztliche Abwägung einer Behandlung und regelmäßige ärztliche Kontrollen sind bei Patienten mit Leberfuktionsstörungen und Nierenfunktionsstörungen, prolaktinabhängigen Tumoren (besondere hormonabhängige Geschwulste), Nebennierentumoren, Bluthochdruck, zu niedrigem Blutdruck und starkem Blutdruckabfall beim Aufsetzen, Aufrichten und Aufstehen notwendig. Das Gleiche gilt bei stark vermindertem Herzschlag, Blutkaliummangel, angeborenen Herz-Kreislauf-Störungen mit EKG-Veränderungen (insbesondere Erregungsleitungsstörungen, Herzrhythmusstörungen) sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das EKG verändern oder einen Blutkaliummangel hervorrufen können.

 

Hirnorganische Erkrankungen in der Vorgeschichte des Patienten, depressive Erkrankungen, chronische Atembeschwerden und Asthma sind als relative Gegenanzeigen zu betrachten. Der Einsatz von Fluphenazin ist in diesen Fällen ärztlich sehr sorgfältig nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung zu überdenken.

 

Schwere Bewusstseinsstörungen mit Eingetrübtheit, Patienten mit grünem Star, Magenausgangsverengung und Harnzurückhaltung sowie Männer mit Vorsteherdrüsenvergrößerung sind während einer Behandlung extrem sorgfältig durch den behandlenden Arzt zu überwachen. Bei Patienten, die hohen Temperaturen oder Insektiziden ausgesetzt sind, gilt die gleiche ärztliche Sorgsamkeit.

 

Besondere ärztliche Vorsicht bei der Behandlung ist weiterhin bei Patienten mit arteriosklerotischen Hirngefäßerkrankungen und Neigung zu Krampfanfällen geboten. Es muss darauf geachtet werden, dass Fluphenazin die Krampfschwelle senkt. Darum wird das Auftreten von Krampfanfällen begünstigt. Dies gilt insbesondere bei hohen Dosen zu Behandlungsbeginn, schnellen Dosissteigerungen und nach abruptem Absetzen hoher Dosen. Epilepsiepatienten sollten deshalb nur während einer gleichzeitigen Krampftherapie und bei ärztlicher Überwachung behandelt werden.

 

Thomas Gross

Dem Pferd ins Maul schauen


Ich war gestern einkaufen. Im Pferdesportfachgeschäft. Und da ist mir eines aufgefallen, es gab fast nur Zaumzeug mit Gebissen, die so scharf waren, dass die nur in Hände von Profis gehören. Wenn überhaupt. Dann habe ich mal überlegt, warum der Mensch sich diese Waffen zum reiten überlegt hat. Und ist das wirklich notwendig?

Bei dem warum komme ich eigentlich nur auf den Begriff “Angst”.

Der Mensch hatte schon immer Angst vor dem Pferd. Angst es nicht kontrollieren zu können, Angst vor der unkontrollierten Kraft. Und das ist ja auch verständlich.

Ist das notwendig ?

Die meisten Reiter, die ich als Könner bezeichnen würde, reiten nicht mit dieser Art von Gebissen.

Die reiten mit eher unspektakulären Gebissen oder gebisslos. Gerade diese Leute, die dafür geeignet wären mit diesen Gebissen zu reiten und dem Pferd, nach den klassischen Lehren eine Hilfe damit zu geben (Versammlung etc.) tun es nicht.

Wenn man davon ausgeht, dass sich ein Pferd mit dem richtigen Training auch natürlich versammeln kann. (Was viele verneinen) ist das auch logisch.

Denn haben Sie schon einmal Pferden ins Maul geschaut, die mit scharfen Gebissen(im gängigen Sprachgebrauch) geritten werden? Nein, dann sollten Sie das mal tun.

Sie werden  öfters “wunde Stellen, Geschwüre, Verdickungen, gesplitterte Zähne, blau angelaufenen Zungen” sehen. Das ist die Praxis. Ich spreche nicht von den 30% von sehr gewissenhaften und erfahrenen Reitern, die auf alles achten, was notwendig ist, wenn man prüft, ob ein Gebiss für ein Pferd geeignet und förderlich ist, dieses Gebiss dann fein beim Reiten einsetzt, um das Pferd zu unterstützen und nicht zu unterdrücken.

Ich spreche von der Masse, die dies nicht tut. Mein Rat schauen Sie Ihrem Pferd ins Maul. Prüfen Sie, welches Gebiss notwendig ist um Ihr Pferd reiterlich zu fördern. Fragen Sie einen Tierarzt oder eine andere fachkundige Person, die beurteilen kann, was im Pferdemaul Platz hat und passt, ohne zu schaden.

Und widerstehen Sie dem Drang Ihrer unbewussten Angst zu folgen und Ihr Pferd durch das Gebiss dominieren zu wollen. Dominanz ist gut, aber durch Ihre Persönlichkeit.

Verbringen Sie mehr Zeit mit Ihrem Pferd, trainieren Sie richtig, dann strahlen Sie eine natürliche Dominanz aus, die sich auszahlt.

Thomas Gross

 

Seminar die Grundlagen des HORSESPIRIT TRAINING

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Am 13.06.09 findet wieder ein Grundlagenseminar zum Thema Mentales Reiten statt.

 

Die Grundlagen des HORSESPIRIT TRAINING

 

Dauer 5 Stunden

Kosten Euro 65.-

 

Ort: Rechtmehring (zwischen Wasserburg am Inn und Haag in Obb.)

 

Themen:

 

Die Themen:

 

Was ist mentales Reiten

Sei Pferd ( Grundlagen für den richtigen Umgang mit Pferden)

welcher Reitertyp bin ich

welches Pferd passt zu mir.

 

 www.horsespirit-training.com

 

Anmeldung und Informationen unter:

office@horsespirit-training.com

oder 0170/5795526

Springreiter Ludger Beerbaum gesteht unerlaubte Praktiken

Horsespirit TrainingHorsespirit TrainingZitat: Tagesspiegel vom 26.05.09

“Ausgerechnet Ludger Beerbaum, der erfolgreichste Springreiter der vergangenen 20 Jahre, äußerte sich nun öffentlich zur offensichtlich weit verbreiteten Praktik der verbotenen Medikation der Pferde. Beerbaum sagte gegenüber der „FAZ“, er habe sich „im Laufe der Jahre darin eingerichtet, auszuschöpfen, was geht“. In der Vergangenheit habe er die Haltung gehabt: „Erlaubt ist, was nicht gefunden wird.“ Beerbaum fügte zwar noch hinzu, dass das „heute nicht mehr aufrechtzuerhalten“ sei, gerade das erscheint aber angesichts der nicht abreißen wollenden Gerüchte über weitere Fälle nicht unbedingt glaubwürdig. Der Reitsport kommt einfach nicht zur Ruhe.”

Mich würde mal interessieren, warum seine Einstellung sich geändert hat. Hat er nun eine andere Sichtweise auf die Pferde, die gedopt werden und “nur Sportgerät” sind.

Hat er nun sein Gewissen entdeckt? Oder sind die Methoden zu gut geworden beim Nachweis von Doping? Wenn Herr Beerbaum seine Grundeinstellung geändert hätte, wäre das ja zu begrüßen. Ein Saulus der zu Paulus wird ist für eine Sache oft besser, als ein lauer Mensch, der die Sache nicht vorwärts bringt. Wenn man das wüsste!

Aber die Diskussion sollte sein, darf man mit Lebewesen Spitzensport betreiben?

Ist es überhaupt möglich Pferdegerecht zu trainieren, zu arbeiten, zu siegen, Geld zu verdienen? Oder ist das Phantasie?

Ich glaube es gibt sehr talentierte Pferde, die für manche Disziplinen wie der Deckel zum Topf passen und auch ohne Überforderung und Zwang siegen können. Aber welche Prozentzahl wird das wohl sein? 10% oder 40% ? Das hieße aber immer noch, dass 90% bis 60% der Pferde nicht talentiert sind und mit Druck und allem was nicht schön ist zum vermeintlichen Erfolg gezwungen werden. Dann stellt sich die Frage ob jedes talentierte Pferd auch einen guten Trainer und Reiter hat. Wie hoch ist die Chance?

Also ich kenne die Antwort auch nicht, aber ich vermute das Geld, Erfolg und artgerechte Pferdehaltung und artgerechtes Training mit Pferden eher selten zusammen passen.  Ich hoffe für die Pferde,  ich liege falsch.

 Thomas Gross


“Ausgerechnet Ludger Beerbaum, der erfolgreichste Springreiter der vergangenen 20 Jahre, äußerte sich nun öffentlich zur offensichtlich weit verbreiteten Praktik der verbotenen Medikation der Pferde. Beerbaum sagte gegenüber der „FAZ“, er habe sich „im Laufe der Jahre darin eingerichtet, auszuschöpfen, was geht“. In der Vergangenheit habe er die Haltung gehabt: „Erlaubt ist, was nicht gefunden wird.“ Beerbaum fügte zwar noch hinzu, dass das „heute nicht mehr aufrechtzuerhalten“ sei, gerade das erscheint aber angesichts der nicht abreißen wollenden Gerüchte über weitere Fälle nicht unbedingt glaubwürdig. Der Reitsport kommt einfach nicht zur Ruhe.”

Mich würde mal interessieren, warum seine Einstellung sich geändert hat. Hat er nun eine andere Sichtweise auf die Pferde, die gedopt werden und “nur Sportgerät” sind.

Hat er nun sein Gewissen entdeckt? Oder sind die Methoden zu gut geworden beim Nachweis von Doping? Wenn Herr Beerbaum seine Grundeinstellung geändert hätte, wäre das ja zu begrüßen. Ein Saulus der zu Paulus wird ist für eine Sache oft besser, als ein lauer Mensch, der die Sache nicht vorwärts bringt. Wenn man das wüsste!

Aber die Diskussion sollte sein, darf man mit Lebewesen Spitzensport betreiben?

Ist es überhaupt möglich Pferdegerecht zu trainieren, zu arbeiten, zu siegen, Geld zu verdienen? Oder ist das Phantasie?

Ich glaube es gibt sehr talentierte Pferde, die für manche Disziplinen wie der Deckel zum Topf passen und auch ohne Überforderung und Zwang siegen können. Aber welche Prozentzahl wird das wohl sein? 10% oder 40% ? Das hieße aber immer noch, dass 90% bis 60% der Pferde nicht talentiert sind und mit Druck und allem was nicht schön ist zum vermeintlichen Erfolg gezwungen werden. Dann stellt sich die Frage ob jedes talentierte Pferd auch einen guten Trainer und Reiter hat. Wie hoch ist die Chance?

Also ich kenne die Antwort auch nicht, aber ich vermute das Geld, Erfolg und artgerechte Pferdehaltung eher selten zusammen passen.  Ich hoffe für die Pferde,  ich liege falsch.< -->< -->< -->< -->

Die Körpersprache muss eindeutig sein.

horsespirit-logo-final.jpgPferde können nicht sprechen. Das ist allgemein bekannt. Das könnte man denken. Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt wie oft auf Pferde eingeredet wird, so dass es mir als Mensch schon auf den Nerv gehen würde. Gestern habe ich auf dem Platz wieder dieses Szenario erlebt. Eine Reiterin hat ständig auf das arme Tier  eingeredet. Angefangen vom Putzplatz bis zum Reitplatz. Beim Aufsteigen, beim Reiten (Reitversuch) beim Putzplatz. Da ein Pferd nicht unsere Sprache spricht ist das völlig nutzlos und verursacht nur Streß. Im Gegenzug konnte das Pferd aus der Körpersprache nichts herauslesen da die Reiterin keine klare Körpersprache erkennen ließ. Es war nicht verwunderlich, dass beim Reiten nichts funktionierte. Das Pferd hätte Kartenlegen müssen um zu wissen was die Reiterin will. Das Beste war aber der Spruch der Reiterin am Schluß, na war halt nicht Ihr Tag (Das Pferd war eine Stute). Ich bin bei so etwas ja zurückhaltend. Ich konnte mir den Hinweis aber nicht verkneifen, dass eine etwas betonte Körspersprache oft Wunder wirkt. Die Antwort war sehr Kühl und lautete “ich reite schon seit 10 Jahre, ich habe schon viele Kurse besucht, ich reite klassisch und jedes Pferd hat mal einen schlechten Tag. Und ich dachte mir, auch in 10 Jahren lernt man mit der falschen Einstellung nicht das Wesentliche.

Also Mein Resumee. Fehlt die mentale Grundlage und das Verständnis, hilft der beste Unterricht nichts.

Stromschläge für Pferde sind vertretbar!

 http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Stromschlaege-fuer-Pferde-sind-vertretbar/story/16421173

So berichten heute schweizer Zeitungen über eine Studie des schweizerischen Nationalgestütes. Man kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Strom vertretbar sei, auch wenn dies nicht mit der Tierschutzverordnung übereinstimmt.

Was sagt man dazu?

In dem Artikel liest man die ganze Bandbreite menschlicher Ignoranz gegenüber Tieren. Es ist erschrekend, was unter dem Deckmantel der Wissenschaft alles als normal gilt.

Mich errinert das ein bischen an die “sachliche Argumentation” in Zusammenhang mit den Foltermethoden in Guantanamo. Da gibt es ja auch viele, die diese Foltermethoden, sachlich nett umschreiben und verteidigen. Und wenn man nur einen sachlichen, umschreibenden Ton verwendet hört sich das alles gar nicht so schlimm an.

Es ist und bleibt aber schlimm und falsch egal, wie man es umschreibt.

Wir sollten als Menschen wieder zu einer gewissen Mitleidsfähigkeit dem Lebewesen gegenüber finden. Gewisse Dinge muss man nicht wissenschaftlich untersuchen um zu erkennen, dass man so etwas nicht macht.

Und wer sich mit Pferden beschäftigt und Zeit mit Pferden verbringt braucht auch keinen Strom um bei Pferden etwas zu erreichen.

Vieleicht gibt es ja mal eine wissenschaftliche Untersuchung, ob man gewissenlose Menschen mit Strom behandeln darf um tote Hirnregionen anzuregen, die für Mitgfühl verantwortlich sind.

Droschkenpferde in Berlin erhalten mehr Rechte

Mehr Pausen und kürzere Arbeitszeiten das finde ich gut!

Der Berliner Senat hat beschlossen, dass Droschkenpferde mehr Rechte erhalten. Das hört sich natürlich gut an. Aber warum brauchen wir solche Regeln eigentlich? Ist es für einen Kutscher, denn nicht selbstverständlich auf seine Pferde zu achten? Anscheinend nicht.Diese Feststellung ist bezeichnend für die gesamte Situation im Pferdebereich. Sobald es um Geld geht, ist das Pferd nicht mehr wichtig.  Da wo die Gier anfängt, hört das Mitgefühl und das Verantwortungsgefühl auf. So pauschal darf man das nicht sehen. Das ist schon klar. Aber das Grundproblem bleibt trotzdem. Wie kann man das lösen? Die Lösung liegt in der Sensibilisierung der Menschen, die mit Pferden umgehen. Das ist keine großartige Weißheit, hierfür braucht man keine Pferdegurus sondern Ausdauer. Ich wünsche allen Pferdefreunden diese Ausdauer.

Dank Sedalin bewahren die Pferde Ruhe

Dies habe ich gerade in einem Artikel gelesen. Hier beschreiben Pferdebesitzer und Reiter, dass es schon angebracht sein kann ein Pferd zu “seddieren”. Da frage ich mich kann man dem zustimmen, oder muss man so eine Handlungsweise ablehnen. In der Praxis ist es sicherlich einfacher einem Pferd ein Beruhigungsmittel zu geben, als langwierig mit dem Pferd zu üben. Aber ist einfacher immer richtiger? Ich denke diese Fragestellung zeigt das Problem in der Pferdehaltung und beim Reiten allgemein. Warum muss ich ein Pferd ruhig stellen. Weil das Pferd mit ungewohnten Situationen konfrontiert wird und dann einem natürlichen Fluchtreflex folgt. Das Pferd wird immer fliehen, wenn es nicht genügend Vertrauen in seinen Reiter hat. Vertrauen gewinnt das Pferd aber nur durch regelmäßige Betreuung und regelmäßiges Üben. Diesen Aufwand kann man sich nicht sparen, ohne die Zeche am Ende zu bezahlen. Gerade bei älteren Pferden oder bei Pferden mit schwachem Herzen kann das auch üblere Folgen haben. Und eigentlich sollte ja auch der Weg das Ziel sein.