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- 16.9.2010: Das neue Seminar ist da mein Pferd - mein Spiegel
- 6.8.2010: Aus der Reihe Pferdeausbildung und Verhaltenstraining Thema: Wie lernt ein Pferd
- 13.6.2010: Gebisslos reiten
- 31.3.2010: Achtsamkeit erlernen aber richtig
- 31.3.2010: Euqidenpass und Chip ist jetzt für alle Pferde Pflicht
- 18.3.2010: Das Gift „Hyperflexion"
- 23.2.2010: Messerückblick Free München (1)
- 4.2.2010: Messeauftritt Free 2010
- 30.12.2009: Der Trainings plan als Schlüssel zum Erfolg
Archive für 31.3.2010
Achtsamkeit erlernen aber richtig
31.3.2010 von Thomas Gross.
Ja und Nein. Achtsam auf die Hilfen des Reiters ja, zu achtsam aud die Umwelt nein.
Die Situationen gleichen sich oft. Ein Reiter, der nicht regelmäßig reitet und das Pferd mit Bodenarbeit beschäftigt. Das ist grundsätzlich nichts schlechtes. Jetzt kommt noch eine ungesunde Mischung hinzu. Der Reiter ist eher nicht so dominant, das Pferd dafür sehr dominant. Durch diese Kombination fühlen sich diese Pferde oft für den Reiter verantwortlich. Bei der Bodenarbeit fällt das so nicht auf. Im Gelände schon Und wenn das Pferd nicht gewohnt ist unter dem Sattel zu arbeiten, ist der Reiter auch eher ungeübt im Sattel.
Ab und zu hat der Reiter aber das Bedürfnis ins Gelände zu reiten. Die Vorstellung ist in der Regel “eine kleine Runde im Schritt”. Jetzt bemerkt das Pferd aber die Unsicherheit des Reiters im Sattel und wird selbst etwas unsicher. Das Pferd ist ja auch nicht an regelmäßiges Geländereiten gewöhnt. Es entwickelt sich eine explosive Mischung.
Wenn dann noch etwas, unvorhergesehenes passiert neigt das Pferd zur Flucht um sich und den Reiter zu retten. Ein ungeübter Reiter hat dann wenig Chancen das Pferd koordiniert zu stoppen. Ein Unfall ist vorprogramiert. Gerade im Fühjahr kommen sehr viele Reiter mit ähnlichen Erfahrungen auf uns zu. Durch diese Erlebnisse hat der Reiter verständlicherwiese eine tiefsitzende Angst entwickelt und die Bodenarbeit wird intensiviert das Pferd wird noch weniger geritten. Wie kann man diese Spirale durchbrechen? Die Antwort ist einfach. Das Perd muss regelmäßig geritten werden.
Der Sandplatz ist hierzu geeignet. Das Pferd muss einerseits Achtsamkeit gegenüber der Hilfengebung des Reiters lernen, andererseits muss das Pferd desensibilisiert werden, gegenüber den Reizen der Umwelt. Die Grundlage ist natürlich zuerst die Klärung der Rangordnung und der Reiter muss seine Angst überwinden. Durch das regelmäßige Reiten entwickelt der Reiter mehr Sicherheit und verliert so seine Angst.
Also der Weg ist klar. Nur aktives Handeln hilft.
Aber jeder Reiter in dieser Situation sollte sich Hilfe von Profis holen. Alleine ist das kaum zu schaffen. Ich möchte allen Betroffenen aber Mut machen, unsere Erfahrung zeigt, dass 90% der Fälle, die wir betreuen, erfolgreich abgeschlossen werden können.
Die Meisten innerhalb von 3 Monaten. Also nur Mut. ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
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Euqidenpass und Chip ist jetzt für alle Pferde Pflicht
31.3.2010 von Thomas Gross.
Seit dem 3 März ist es für alle Pferde Pflicht einen Equidenpass zu besitzen und gechipt zu sein. Dies gilt nicht nur wenn das Pferd transportiert wird, sondern diese Pflicht besteht nun grundsätzlich. Kontrollen können jederzeit erfolgen, Verstöße werden teuer. Im Pferdestall werden Kontrollen eher selten sein, aber auf längeren Ausritten kann es schon einmal passieren. Grundsätzlich ist diese Verordnung zu begrüßen, da im Equidenpass auch sämtliche Medikationen vermerkt werden müssen. So kann weniger Schindluder durch dubiose Pferdeaufkäufer getrieben werden.
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