Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Mentales Reiten für August, 2009.
- Blogroll (32)
- 15.2.2011: Der Relaunch ist gemacht www.Horsespirit-training.com
- 16.9.2010: Das neue Seminar ist da mein Pferd - mein Spiegel
- 6.8.2010: Aus der Reihe Pferdeausbildung und Verhaltenstraining Thema: Wie lernt ein Pferd
- 13.6.2010: Gebisslos reiten
- 31.3.2010: Achtsamkeit erlernen aber richtig
- 31.3.2010: Euqidenpass und Chip ist jetzt für alle Pferde Pflicht
- 18.3.2010: Das Gift „Hyperflexion"
- 23.2.2010: Messerückblick Free München (1)
- 4.2.2010: Messeauftritt Free 2010
- 30.12.2009: Der Trainings plan als Schlüssel zum Erfolg
Archive für August 2009
Was der Reiter vom Therapeutischen Reiten lernen kann.
17.8.2009 von Thomas Gross.
Ein lesenswerter Artikel, auch für Reiter. Die besondere Beziehung, die hier zwischen Mensch und Pferd beschrieben wird, sollte gehegt und gepflegt werden. Ohne diese besondere Grundlage wäre Reiten nur ein Sport. Und das Pferd nur ein Sportgerät.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/385/483827/text/
Heilsamer Pferderücken
Therapeutisches Reiten
13.08.2009, 16:23
Therapie auf dem Rücken der Pferde: Dass Reiten Kindern oder behinderten Menschen helfen kann, entdecken nun auch Psychologen
Schon lange ist bekannt, dass es zwischen Pferd und Mensch eine besondere Beziehung gibt: Die Tiere können die Arbeit des Krankengymnasten, des Pädagogen oder des Ergotherapeuten unterstützen. “Aber auch in der Psychologie spielt das Reiten seit einiger Zeit eine wichtige Rolle”, sagte Gundula Hauser, Präsidentin der Internationalen Föderation für Therapeutisches Reiten, am Dienstag in Münster. Unter dem Motto “Pferde für Körper, Geist und Seele” findet dort noch bis Samstag der 13. Weltkongress für Therapeutisches Reiten statt.
“Der körperliche Aspekt des therapeutischen Reitens ist sehr wichtig”, sagte Hauser. Aber das Pferd könne auch die Gefühle und Stimmungen eines Menschen spüren und darauf reagieren. Durch die ruhigen Bewegungen könne der Kranke sich lösen. Die Pferdetherapie komme keineswegs nur für behinderte Menschen infrage, sondern auch für Kinder und Erwachsene mit motorischen Handicaps, Verhaltens- und Konzentrationsschwierigkeiten oder Fettleibigkeit. In Münster wurde das Reiten bereits für Kinder eingeführt: 35 Schulen in der Stadt bieten therapeutisches Reiten für Jungen und Mädchen an. Das sind neben allen Münsteraner Förderschulen auch 60 Prozent der Grundschulen. Bernhard Ringbeck vom Schulpsychologischen Dienst in Münster: “Die Kinder kommen durch das Pferd zum Reden.”
Geschrieben in Blogroll | Drucken | Keine Kommentare »
Was ist Natürlichkeit beim Reiten?
12.8.2009 von Thomas Gross.
Man hört immer wieder das Wort „natürlich“ im Zusammenhang mit Reiten oder Pferdeausbildung. Aber was heißt natürlich in diesem Zusammenhang?
Wie schaffe ich es auf natürliche Art und Weise, dass mein Pferd meinem Willen folgt?
Das sind die großen Fragen auf die es eigentlich keine Antwort gibt.
Denn Reiten ist für das Pferd nicht natürlich. Das Pferd ist ein Fluchttier und kein Lasttier. Also wo geht natürlich los und wo hört unnatürlich auf.
Wir können uns nur an der Natur orientieren. Aber jeder Reiter und Pferdebesitzer muss Kompromisse machen. Sei es in der Haltung oder in der Ausbildungsanforderung.
Wichtig ist, bleiben Sie realistisch und nähern Sie sich so gut es geht an optimale Bedingungen an. Was ist für ein Pferd optimal?
Realistisch ist für ein Pferd folgendes optimal:
-
Weidenhaltung in einer großen Herde
-
Fressen
-
Fortpflanzen
-
Seinen Trieben folgen
Mehr will ein Pferd nicht. Jetzt die Frage, können wir so optimale Bedingungen bieten? Nur wenn wir nicht reiten wollen. Da fängt der Spagat an. Also wenn wir realistisch bleiben und das Wort „natürlich“ mit Reiten in Zusammenhang bringen, so können wir ein Pferd weder natürlich halten oder natürlich reiten.
Wir können uns aber am Optimum orientieren.
Aber das bedeutet Zeit und Arbeit zu investieren.
Das Optimum ist (für alle Reitweisen):
-
Offenstall
-
Herdenhaltung
-
Kommunikation durch Körpersprache
-
Anreiten mit 4-5 Jahren (so spät)
-
Grundausbildung an der Longe 6 Monate bis 1 Jahr
-
Anreiten des Pferdes und Grundausbildung am langen Zügel 1 – 2 Jahre
-
Ausbildung durch einen Reiter/in, der/die Reiten kann ( unabhängig vom Ausbildungsstand des Pferdes, er/sie muss einen unabhängigen Sitz haben, er/sie braucht viel Geduld und eine ruhige, dominante Art), er/sie solte allgemein sportlich und körperlich fit sein (kein zu großes Übergewicht etc.)
-
Der Reiter/ die Reiterin muss mindestens 4 Tage in der Woche 1 -2 Stunden in das Training des Pferdes investieren können
u.s.w.
Ohne bereit zu sein sich diesem Optimum anzunähern, ist das Wort „natürlich“ beim Reiten nur ein schönes Wort ohne Inhalt.
Geschrieben in Blogroll | Drucken | Keine Kommentare »