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- 31.3.2010: Achtsamkeit erlernen aber richtig
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Archive für Juli 2009
Verspielt die FN Ihr Ansehen?
28.7.2009 von Thomas Gross.
Die ARD will Reitereignisse aus dem Programm nehmen, da die FN im Umgang mit der Dopingproblematik kein gutes Händchen beweist.
Zuletzt wurden alle suspendierten Kaderreiter begnadigt.
Die Frage ist was soll zukünftig den Reitsport, in der Öffentlichkeit auszeichnen.
Sollen Geld und Macht im Vordergrund stehen oder Verantwortungsbewußtsein und ein ethisch korrekter Umgang mit Pferden.
Die Profis im Reitsport sollten Vorbilder für alle Reiter sein. Von dieser Vorbildfunktion hängt das Schicksal von vielen Pferde ab.
Wie soll die Botschaft lauten? Schneller Erfolg auf Kosten der Pferde.
Oder sollte nicht die pferdeschonende Reitkunst im Vordergrund stehen.
Der Imageverlust ist das Eine, der Umgang mit den uns anvertrauten Pferden das Andere.
Ich frage mich nur warum Außenstehende die Problematik klarer sehen, als die damit betrauten Verantwortlichen.
Ein Umdenken ist dringend nötig.
ARD will Reiten aus dem Programm nehmen
Der deutsche Reitsport in der Krise: Nach Informationen des SPIEGEL planen die Sportchefs der ARD, die Berichterstattung ab nächstem Jahr einzustellen. Grund ist der interne Umgang mit der Dopingproblematik - zuletzt waren alle suspendierte Kaderreiter begnadigt worden. weiter: http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,638230,00.html
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Workshop Die Grundlagen des Mentalen Reitens
27.7.2009 von Thomas Gross.
Am 01.08.09 findet wieder ein Grundlagenworkshop zum Thema Mentales Reiten statt.
Die Grundlagen des Mentalen Reitens
Dauer 5 Stunden
Kosten Euro 65.-
Ort: Rechtmehring (zwischen Wasserburg am Inn und Haag in Obb.)
Themen:
Die Themen:
Was ist mentales Reiten
Sei Pferd ( Grundlagen für den richtigen Umgang mit Pferden)
welcher Reitertyp bin ich
welches Pferd passt zu mir.
Anmeldung und Informationen unter:
office@horsespirit-training.com
oder 0170/5795526
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Wie wird Reitkunst definiert ?
18.7.2009 von Thomas Gross.
Feldmarschall Franz von Holbein und Ober bereiter Johann Meixner haben diese Frage 1898 für die Spanische Hofreitschule wie folgt definiert.
Die wichtigste Feststellung wir gleich bei der Einleitung getroffen.
Die Reitkunst ist nie einseitig alleine die Hohe Schule. Sondern die Reitkunst umfasst drei Reitarten zusammen.
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Das Reiten mit möglichst natürlicher Haltung des Pferdes in nicht versammelten Gangarten auf geraden Linien- das sogenannte Gerade reiten. Diese Reitart kann für sich allein gedacht und durchgeführt werden.
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Das Reiten des versammelten Pferdes in allen Gangarten, Wendungen und Touren im vollkommenen Gleichgewicht. Dies fördert die Gehlust des Pferdes, bildet dessen natürliche Anlagen in Haltung und Gang aus, kräftigt das Pferd in allen seinen Gliedern und macht es biegsam und geschmeidig in den Bändern, Sehnen und Gelenken. Dadurch wird die Geschicklichkeit und Ausdauer des Pferdes erhöht, sein Intellekt und Begriffsvermögen geweckt und zugleich dem Reiter der Maßstab für die Arbeit wie für den methodischen Vorgang in der weiteren Dressur gegeben. In dieser Form sind nur die gewöhnlichen, natürlichen Gänge und Sprünge zu entwickeln, dem Pferd die hierzu nötige Biegung in Rippen, Hals und Ganaschen zu geben und die der jeweiligen Bauart entsprechende Stellung zu verlangen. Erst wenn dies alles erreicht ist, darf zur Kunst, d.h. Zur Hohen Schule übergegangen werden, weil man sich Natur ohne Kunst denken kann, niemals aber Kunst ohne Natur. Diese zweite Reitart, die schon eine Folge der ersten sein wird, stellt mithin die einzige richtige Vorbereitung für die hohe Schule dar.
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Das Reiten des Pferdes in künstlich aufgerichteter Haltung mit verstärkter Biegung der Hankengelenke sowie Regelmäßigkeit, Gewandheit und Geschicklichkeit in allen gewöhnlichen, wie der Natur abgelauschten außergewöhnlichen und künstlichen Gängen und Sprüngen. Dies alles auf methodischem Wege zur Geltung und höchsten Vollendung gebracht heißt: Hohe Schule.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die „Hohe Schule“ nur nach einer langen Ausbildung von 4-6 Jahren geritten wird, dann kann man sich vorstellen, was die heutige reiterliche Praxis mit Reitkunst zu tun hat.
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zu wenig Reiten in natürlicher Haltung
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von Anfang an „künstlich verbogene Hälse“
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Inflationärer Einsatz der so genannten Versammlung
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zu wenig entspanntes Reiten, zu viel gewaltbetontes Reiten
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zu wenig Zeit, zu viel Druck
Wir sollten uns wieder auf die Reitkunst besinnen. Reiten ist kein Sport sondern eine Kunst. Um diese Kunst zu erlernen braucht es Talent, Hingabe und Zeit.
Thomas Gross
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Die Gefahr der Angst des Reiters
8.7.2009 von Thomas Gross.
Mentaltraining hilft die Angst zu überwinden
Das Hauptproblem, dass wir in unseren Kursen und Einzelstunden beobachten, ist die Angst des Reiters. Angst und daraus resultierende Hektik im Umgang mit dem Pferd sind die Grundlagen für den größten Teil der Probleme, die wir beobachten. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob der Reiter schon lange Jahre reitet oder sogar schon Turniererfahrung hat. Die unüberwundene Angst kann man bei vielen beobachten.
Woher kommt diese Angst ? Vieleicht daher, dass sich der Mensch nicht vorstellen kann, dass ein so großes Tier folgsam wie ein Lämmchen ist, wenn ich mich als Leittier zu erkennen gebe. Obwohl dies nur natürlich ist. Das Pferd ist ein Herdentier es muss so reagieren. Oft wird auch die Reaktion auf körperliche Überforderung und mangelnde Reitkunst des Reiters, als Auflehnung bewertet. Dies ist natürlich falsch, aber da der Mensch auf bewährte und einstudierte Verhaltensmuster zurückgreift ist es Ihm nicht möglich situationsgerecht zu reagieren. Dies muss trainiert werden.
Erst wenn der Reiter nicht mehr denken muss bei der Handlung, kann er automatisch richtig reagieren. Dies bewirkt einen positiven Kreislauf zwischen Pferd und Reiter.
Reiten und die Bewältigung von Angst in gewissen Situationen muss trainiert werden.
Das Pferd mit Gewalt und Zwang beherrschen zu wollen ist dagegen falsch und auf lange Sicht nicht erfolgreich.
Thomas Gross
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