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So macht man Olympiasieger! Frau Werth macht es vor

Dieser Eintrag stammt von Thomas Gross Am 30.6.2009 @ 14:54 In Blogroll | Keine Kommentare


So macht man Olympiasieger!

 

Hintergrund:

 

Nach dem Doping-Fall ihres Nachwuchspferdes Whisper hat Isabell Werth reagiert und die Zusammenarbeit mit ihrem Schweizer Tierarzt Hans Stihl beendet. Stand heute in der Presse zu lesen. Frau Werth hatte zugelassen, dass ihrem Pferd Flupehnazin verabreicht wurde, angeblich, weil Ihr Pferd Whisper , stehend auf 3 Beinen ( beim Hufbeschlagen) Koordiantionsprobleme hatte. Heute trennte Sie sich von Ihrem Tierarzt und kann bei Ihrer Sperre auf Strafmilderung hoffen. Sie trennte sich aber nicht von Ihrem Tierarzt, weil der ohne Ihr Wissen Fluphenazin verabreichte. Nein, nur weil er die Abbauzeit im Körper des Tieres falsch berechnete.

 

Fluphenazin stammt aber nicht aus der Tiermedizin, sondern wurde für Menschen entwickelt. Und wie „tierlieb“ muss man eigentlich sein um mit Pferden solche Medikamentenexperimente zu machen. Urteilen Sie selbst:

 

 

 

Hintergrund des Medikamentes ( laut [1] www.medikamente.onmmeda.de)

 

Fluphenazin wird bei akuten psychotischen Störungen mit Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Denkstörungen, Denkzerfahrenheit sowie Persönlichkeitsstörungen eingesetzt. Ebenfalls kann es bei Störungen im willkürlichen Bewegungsablauf mit Bewegungsstarre oder auch psychomotorischen Erregungszuständen verabreicht werden. Fluphenazin normalisiert weiterhin krankhaft gesteigerte Stimmungszustände.

 

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

 

    * Psychosen reduzieren

    * Denkzerfahrenheit beheben

    * Denkstörungen normalisieren

    * Persönlichkeitsstörungen reduzieren

    * Halluzinationen mildern

    * Wahnvorstellungen lindern

    * Bewegungsstarre abbauen

    * psychomotorische Erregungszustände normalisieren

    * Symptome bei chronisch schizophrenen Psychosen unterdrücken

    * einem wiederholten Auftreten von schizophrenen Phasen entgegenwirken

    * Rückfälle von Psychosen ohne organische Ursache vermeiden

    * krankhaft gesteigerte Stimmungszustände normalisieren

 

Gegenanzeigen

 

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Fluphenazin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern.

Wann darf Fluphenazin nicht verwendet

werden?

 

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Fluphenazin und anderen Neuroleptika (insbesondere gegen Phenothiazine) sollte keine Behandlung mit diesem Wirkstoff erfolgen.

 

Bei schweren und akuten Lebererkrankungen, bei Bewusstseinsstörungen aufgrund einer Ursache im Gehirn, bei größeren Blutzell- oder Knochenmarksschädigungen und auch bei akuten Vergiftungen durch Schmerzmittel, Schlafmittel, Psychopharmaka oder Alkohol darf Fluphenazin nicht verabreicht werden.

 

Der Einsatz ist ebenso bei Verdacht auf neurologische Hirnschäden, bei schweren Depressionen, Komazuständen sowie bei Kindern unter 12 Jahren verboten. Zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Fluphenazin bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Studien vor.

 

Eine strenge ärztliche Abwägung einer Behandlung und regelmäßige ärztliche Kontrollen sind bei Patienten mit Leberfuktionsstörungen und Nierenfunktionsstörungen, prolaktinabhängigen Tumoren (besondere hormonabhängige Geschwulste), Nebennierentumoren, Bluthochdruck, zu niedrigem Blutdruck und starkem Blutdruckabfall beim Aufsetzen, Aufrichten und Aufstehen notwendig. Das Gleiche gilt bei stark vermindertem Herzschlag, Blutkaliummangel, angeborenen Herz-Kreislauf-Störungen mit EKG-Veränderungen (insbesondere Erregungsleitungsstörungen, Herzrhythmusstörungen) sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das EKG verändern oder einen Blutkaliummangel hervorrufen können.

 

Hirnorganische Erkrankungen in der Vorgeschichte des Patienten, depressive Erkrankungen, chronische Atembeschwerden und Asthma sind als relative Gegenanzeigen zu betrachten. Der Einsatz von Fluphenazin ist in diesen Fällen ärztlich sehr sorgfältig nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung zu überdenken.

 

Schwere Bewusstseinsstörungen mit Eingetrübtheit, Patienten mit grünem Star, Magenausgangsverengung und Harnzurückhaltung sowie Männer mit Vorsteherdrüsenvergrößerung sind während einer Behandlung extrem sorgfältig durch den behandlenden Arzt zu überwachen. Bei Patienten, die hohen Temperaturen oder Insektiziden ausgesetzt sind, gilt die gleiche ärztliche Sorgsamkeit.

 

Besondere ärztliche Vorsicht bei der Behandlung ist weiterhin bei Patienten mit arteriosklerotischen Hirngefäßerkrankungen und Neigung zu Krampfanfällen geboten. Es muss darauf geachtet werden, dass Fluphenazin die Krampfschwelle senkt. Darum wird das Auftreten von Krampfanfällen begünstigt. Dies gilt insbesondere bei hohen Dosen zu Behandlungsbeginn, schnellen Dosissteigerungen und nach abruptem Absetzen hoher Dosen. Epilepsiepatienten sollten deshalb nur während einer gleichzeitigen Krampftherapie und bei ärztlicher Überwachung behandelt werden.

 

Thomas Gross


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