Archive für Juni 2009

Workshop Die Grundlagen des Mentalen Reitens

Am 11.07.09 findet wieder ein Grundlagenseminar zum Thema Mentales Reiten statt.

 

Die Grundlagen des HORSESPIRIT TRAINING

 

Dauer 5 Stunden

Kosten Euro 65.-

 

Ort: Rechtmehring (zwischen Wasserburg am Inn und Haag in Obb.)

 

Themen:

 

Die Themen:

 

Was ist mentales Reiten

Sei Pferd ( Grundlagen für den richtigen Umgang mit Pferden)

welcher Reitertyp bin ich

welches Pferd passt zu mir.

 

 www.horsespirit-training.com

 

Anmeldung und Informationen unter:

office@horsespirit-training.com

oder 0170/5795526

So macht man Olympiasieger! Frau Werth macht es vor


So macht man Olympiasieger!

 

Hintergrund:

 

Nach dem Doping-Fall ihres Nachwuchspferdes Whisper hat Isabell Werth reagiert und die Zusammenarbeit mit ihrem Schweizer Tierarzt Hans Stihl beendet. Stand heute in der Presse zu lesen. Frau Werth hatte zugelassen, dass ihrem Pferd Flupehnazin verabreicht wurde, angeblich, weil Ihr Pferd Whisper , stehend auf 3 Beinen ( beim Hufbeschlagen) Koordiantionsprobleme hatte. Heute trennte Sie sich von Ihrem Tierarzt und kann bei Ihrer Sperre auf Strafmilderung hoffen. Sie trennte sich aber nicht von Ihrem Tierarzt, weil der ohne Ihr Wissen Fluphenazin verabreichte. Nein, nur weil er die Abbauzeit im Körper des Tieres falsch berechnete.

 

Fluphenazin stammt aber nicht aus der Tiermedizin, sondern wurde für Menschen entwickelt. Und wie „tierlieb“ muss man eigentlich sein um mit Pferden solche Medikamentenexperimente zu machen. Urteilen Sie selbst:

 

 

 

Hintergrund des Medikamentes ( laut www.medikamente.onmmeda.de)

 

Fluphenazin wird bei akuten psychotischen Störungen mit Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Denkstörungen, Denkzerfahrenheit sowie Persönlichkeitsstörungen eingesetzt. Ebenfalls kann es bei Störungen im willkürlichen Bewegungsablauf mit Bewegungsstarre oder auch psychomotorischen Erregungszuständen verabreicht werden. Fluphenazin normalisiert weiterhin krankhaft gesteigerte Stimmungszustände.

 

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

 

    * Psychosen reduzieren

    * Denkzerfahrenheit beheben

    * Denkstörungen normalisieren

    * Persönlichkeitsstörungen reduzieren

    * Halluzinationen mildern

    * Wahnvorstellungen lindern

    * Bewegungsstarre abbauen

    * psychomotorische Erregungszustände normalisieren

    * Symptome bei chronisch schizophrenen Psychosen unterdrücken

    * einem wiederholten Auftreten von schizophrenen Phasen entgegenwirken

    * Rückfälle von Psychosen ohne organische Ursache vermeiden

    * krankhaft gesteigerte Stimmungszustände normalisieren

 

Gegenanzeigen

 

Im Folgenden erhalten Sie Informationen über Gegenanzeigen bei der Anwendung von Fluphenazin im Allgemeinen, bei Schwangerschaft & Stillzeit sowie bei Kindern.

Wann darf Fluphenazin nicht verwendet

werden?

 

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Fluphenazin und anderen Neuroleptika (insbesondere gegen Phenothiazine) sollte keine Behandlung mit diesem Wirkstoff erfolgen.

 

Bei schweren und akuten Lebererkrankungen, bei Bewusstseinsstörungen aufgrund einer Ursache im Gehirn, bei größeren Blutzell- oder Knochenmarksschädigungen und auch bei akuten Vergiftungen durch Schmerzmittel, Schlafmittel, Psychopharmaka oder Alkohol darf Fluphenazin nicht verabreicht werden.

 

Der Einsatz ist ebenso bei Verdacht auf neurologische Hirnschäden, bei schweren Depressionen, Komazuständen sowie bei Kindern unter 12 Jahren verboten. Zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Fluphenazin bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Studien vor.

 

Eine strenge ärztliche Abwägung einer Behandlung und regelmäßige ärztliche Kontrollen sind bei Patienten mit Leberfuktionsstörungen und Nierenfunktionsstörungen, prolaktinabhängigen Tumoren (besondere hormonabhängige Geschwulste), Nebennierentumoren, Bluthochdruck, zu niedrigem Blutdruck und starkem Blutdruckabfall beim Aufsetzen, Aufrichten und Aufstehen notwendig. Das Gleiche gilt bei stark vermindertem Herzschlag, Blutkaliummangel, angeborenen Herz-Kreislauf-Störungen mit EKG-Veränderungen (insbesondere Erregungsleitungsstörungen, Herzrhythmusstörungen) sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das EKG verändern oder einen Blutkaliummangel hervorrufen können.

 

Hirnorganische Erkrankungen in der Vorgeschichte des Patienten, depressive Erkrankungen, chronische Atembeschwerden und Asthma sind als relative Gegenanzeigen zu betrachten. Der Einsatz von Fluphenazin ist in diesen Fällen ärztlich sehr sorgfältig nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung zu überdenken.

 

Schwere Bewusstseinsstörungen mit Eingetrübtheit, Patienten mit grünem Star, Magenausgangsverengung und Harnzurückhaltung sowie Männer mit Vorsteherdrüsenvergrößerung sind während einer Behandlung extrem sorgfältig durch den behandlenden Arzt zu überwachen. Bei Patienten, die hohen Temperaturen oder Insektiziden ausgesetzt sind, gilt die gleiche ärztliche Sorgsamkeit.

 

Besondere ärztliche Vorsicht bei der Behandlung ist weiterhin bei Patienten mit arteriosklerotischen Hirngefäßerkrankungen und Neigung zu Krampfanfällen geboten. Es muss darauf geachtet werden, dass Fluphenazin die Krampfschwelle senkt. Darum wird das Auftreten von Krampfanfällen begünstigt. Dies gilt insbesondere bei hohen Dosen zu Behandlungsbeginn, schnellen Dosissteigerungen und nach abruptem Absetzen hoher Dosen. Epilepsiepatienten sollten deshalb nur während einer gleichzeitigen Krampftherapie und bei ärztlicher Überwachung behandelt werden.

 

Thomas Gross

Dem Pferd ins Maul schauen


Ich war gestern einkaufen. Im Pferdesportfachgeschäft. Und da ist mir eines aufgefallen, es gab fast nur Zaumzeug mit Gebissen, die so scharf waren, dass die nur in Hände von Profis gehören. Wenn überhaupt. Dann habe ich mal überlegt, warum der Mensch sich diese Waffen zum reiten überlegt hat. Und ist das wirklich notwendig?

Bei dem warum komme ich eigentlich nur auf den Begriff “Angst”.

Der Mensch hatte schon immer Angst vor dem Pferd. Angst es nicht kontrollieren zu können, Angst vor der unkontrollierten Kraft. Und das ist ja auch verständlich.

Ist das notwendig ?

Die meisten Reiter, die ich als Könner bezeichnen würde, reiten nicht mit dieser Art von Gebissen.

Die reiten mit eher unspektakulären Gebissen oder gebisslos. Gerade diese Leute, die dafür geeignet wären mit diesen Gebissen zu reiten und dem Pferd, nach den klassischen Lehren eine Hilfe damit zu geben (Versammlung etc.) tun es nicht.

Wenn man davon ausgeht, dass sich ein Pferd mit dem richtigen Training auch natürlich versammeln kann. (Was viele verneinen) ist das auch logisch.

Denn haben Sie schon einmal Pferden ins Maul geschaut, die mit scharfen Gebissen(im gängigen Sprachgebrauch) geritten werden? Nein, dann sollten Sie das mal tun.

Sie werden  öfters “wunde Stellen, Geschwüre, Verdickungen, gesplitterte Zähne, blau angelaufenen Zungen” sehen. Das ist die Praxis. Ich spreche nicht von den 30% von sehr gewissenhaften und erfahrenen Reitern, die auf alles achten, was notwendig ist, wenn man prüft, ob ein Gebiss für ein Pferd geeignet und förderlich ist, dieses Gebiss dann fein beim Reiten einsetzt, um das Pferd zu unterstützen und nicht zu unterdrücken.

Ich spreche von der Masse, die dies nicht tut. Mein Rat schauen Sie Ihrem Pferd ins Maul. Prüfen Sie, welches Gebiss notwendig ist um Ihr Pferd reiterlich zu fördern. Fragen Sie einen Tierarzt oder eine andere fachkundige Person, die beurteilen kann, was im Pferdemaul Platz hat und passt, ohne zu schaden.

Und widerstehen Sie dem Drang Ihrer unbewussten Angst zu folgen und Ihr Pferd durch das Gebiss dominieren zu wollen. Dominanz ist gut, aber durch Ihre Persönlichkeit.

Verbringen Sie mehr Zeit mit Ihrem Pferd, trainieren Sie richtig, dann strahlen Sie eine natürliche Dominanz aus, die sich auszahlt.

Thomas Gross

 

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